Unsere neue Partyreihe

für alle gays und queers bis 32!

NoDifference! organisiert Parties, Poetry Slams und andere Veranstaltungen.

Awareness Konzept

diversity steht für Vielfalt, Offenheit und Respekt. In unseren Räumen sollen sich alle wohl und sicher fühlen. Deshalb ist uns wichtig, dass alle wertschätzend miteinander umgehen, aufeinander achten und die Grenzen der anderen respektieren.

Sollte euch in unseren Räumen etwas widerfahren oder auffallen, das diesen Grundsätzen nicht entspricht, könnt ihr euch jederzeit an die Ehrenamtlichen oder den Türsteher wenden.

beachtet, dass bei uns unter 18-jährige genauso feiern wie 32-jährige und achtet deshalb auf das folgende Awareness Konzep.

Bei der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum Alkoholgenuss haben wir eine Zero Tolerance!

Noch ein Hinweis:

Unser Team arbeitet rein ehrenamtlich, d.h. alle Menschen, die hinter der Bar stehen, die Gruppentreffen organisieren etc., tun dies in ihrer Freizeit neben Studium, Ausbildung oder Beruf.

Wir bitten euch dies entsprechend anzuerkennen und wertzuschätzen. Wenn mal etwas nicht 100% klappt, denkt dran: wir sind kein professioneller Gastro-Betrieb, sondern ein von Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst verwalteter Verein.

Unsere Haltung

Das diversity steht für Vielfalt, Offenheit und Respekt.

In unseren Räumen sollen sich alle Menschen wohl und sicher fühlen – unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Herkunft, Hautfarbe, Religion, Behinderung, Körperform oder sozialem Hintergrund.

Wir stehen für ein solidarisches Miteinander. Das bedeutet:

  • Wir begegnen uns respektvoll.
  • Wir achten aufeinander.
  • Wir respektieren persönliche Grenzen.
  • Wir übernehmen Verantwortung für unser eigenes Verhalten.

Diskriminierung, übergriffiges Verhalten, Gewalt, Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus oder andere Formen von Ausgrenzung haben bei uns keinen Platz.

Konsens & Grenzen

Konsens ist Sexy!

Körperliche Nähe, Flirten, Gespräche beim Tanzen oder bei Berührungen mit deinem CRUSH. oder bei anderen Personen sind nur dann okay, wenn alle Beteiligten dem eindeutig zustimmen.

  • Ein „Nein“ ist immer zu akzeptieren.
  • Auch Schweigen ist kein „Ja“ und daher als Nein zu werten.
  • Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden auch wenn vorher klare Ja´s ausgesprochen wurden.
  • Alkohol oder andere Substanzen sind keine Rechtfertigung für Grenzüberschreitungen. Sondern ein Grund noch sensibler beim Flirten und Körperkontakt zu sein.
  • Nicht jede Person mag Körperliche nähe bitte Respektiere Grenzen und achte auf die Körpersprache deines Gegenübers!
  • Definitionsmacht: Wo eine Grenze überschritten wurde, entscheidet die betroffene Person selbst.
  • Keine Annahmen: Wir respektieren Pronomen und Geschlechtsidentitäten. Frag nach, statt zu raten.
  • Wenn du merkst dass du gerade deine Eigenen Grenzen nicht setzen kannst oder deinem Gegenüber nicht klar kommunizieren kannst mach dich bei unserem Awearness- oder Barteam bemerkbar.
  • Wenn ihr euch Bedrängt fühlt nutzt gerne das Codewort „Ist Luisa da?“ an der Bar dem Türsteher*innen oder dem Awearnessteam, damit holen dich unsere Ehrenamtlichen aus der Situation und bringen dich in einen sicheren ruhigen Raum.

Achtet auf eure eigenen Grenzen – und auf die der anderen.

Altersgruppe und Sensibilität gegenüber der Altersspanne

Da unser Jugendzentrum normalerweise ein Safe Space für Personen bis 27 Jahre ist, erfordert die Öffnung bis 32 Jahre besondere Achtsamkeit und gegenseitigen Respekt.

Wir sind uns bewusst, dass unterschiedliche Lebensphasen unterschiedliche Machtdynamiken mit sich bringen.

Spezifischer Schutz für jüngere Besucher*innen

​Da das diversity ist primär ein Jugendort ist, genießen die jüngeren Besucher*innen besonderen Schutz daher stehen die Bedürfnisse der Kernzielgruppe (bis 27) an erster Stelle. Das JUZ bleibt ihr „Wohnzimmer“.

​Wir freuen uns über die älteren Mitglieder unserer Community, kommunizieren aber auch klare Erwartungen an deren Rolle als „Gäst*innen“ im Jugendzentrum:

​Verantwortungsbewusstsein: Ältere Besucher*innen werden gebeten, sich der potenziellen Machtdynamik (Lebenserfahrung, finanzielle Mittel, etc.) bewusst zu sein.

Zero Tolerance für "Creeper"-Verhalten: Aufdringliches Flirten, „Anbaggern“ von deutlich jüngeren Personen gegen deren erkennbaren Willen oder das Ausnutzen von Unerfahrenheit führt zum sofortigen Ausschluss.

Check-In an der Kasse: Beim Einlass werden alle Besucher*innen über 27 kurz auf den speziellen Charakter unserer Einrichtung hingewiesen. Ein freundlicher Reminder: "Du bist hier in einem Raum, der primär Jüngeren gehört. Bitte achte besonders auf deren Grenzen."

Achtet aufeinander

Wir wünschen uns eine Kultur des Hinschauens statt Wegschauens wir sind eine Große Community und wollen füreinander da sein.

  • Wenn ihr merkt, dass sich jemand unwohl fühlt – sprecht die Person an. Oder meldet es dem Awearness Team dass es eine angespannte Situation gibt.
  • Holt Unterstützung, wenn eine Situation euch komisch vorkommt.
  • Lasst niemanden allein zurück, der Hilfe braucht.
  • Achtet auf euer und auf das Getränk euerer Freunde.

Gemeinsam schaffen wir einen sicheren Raum in dem sich alle Sicher und frei fühlen.

Wenn etwas passiert

Sollte euch in unseren Räumen etwas widerfahren oder auffallen, das diesen Grundsätzen nicht entspricht, könnt ihr euch jederzeit an:

  • die Ehrenamtlichen
  • das Awareness-Team (Regenbogen Armbinden)
  • oder den Türsteher
  • auch hier kannst du das Codwort „Ist Luisa da?“ nutzen

wenden.

Je nach Vorfall entscheidet ihr selbst:

  • ob ihr ein Gespräch möchtet
  • ob ihr Unterstützung braucht
  • ob wir einschreiten sollen
  • oder ob ihr einfach nur einen geschützten Rückzugsort benötigt

Wir nehmen jede Meldung ernst und behandeln sie vertraulich und in eurem Sinne.

Konsequenzen bei Fehlverhalten

Wer sich nicht an unsere Grundsätze hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Diese können – je nach Situation – reichen von:

  • einem klärenden Gespräch
  • einer Verwarnung
  • einem zeitweisen Ausschluss von der Veranstaltung
  • bis hin zu einem Hausverbot oder rechtlicher Schritte

Das Awearnessteam ist auch den Ganzen Abend über auf der Party unterwegs und achtet ob es allen gut geht.

Anweisungen unserer Türsteher*innen des Awearnessteams so wie des Barteams sind stets Folge zu leisten ihnen unterliegt auch das Hausrecht.

Der Schutz der unserer Besuchenden steht für uns an erster Stelle.

Substanzen & Verantwortung

Alkohol gehört für viele zu einer Party dazu – Verantwortung auch.

  • Achtet auf euren Konsum und den euerer Freund*innen
  • Drängt niemanden zu Alkohol oder anderen Substanzen.
  • Achtet besonders auf Menschen, die stark alkoholisiert wirken.

Illegale Drogen aller Art sind auf dem Gelände der Party zu jedem Zeitpunkt verboten, Beobachteter Konsum o.ä. Führt zu einem Hausverbot und Einschaltung der Polizei.

Die Weitergabe von Alkohol an Minderjährige ist illegal und wird ebenso wie oben zur Anzeige gebracht.

  • Falls ihr merkt dass ihr zu viel hattet holt euch ein kostenloses Wasser an der Bar. Auch das Awearnessteam setzt sich mit euch gerne an die Frische Luft oder ruft euch ein Taxi.

Wir behalten uns vor, stark alkoholisierte Personen nicht einzulassen oder von der Veranstaltung auszuschließen.

Wertschätzung für Ehrenamt

Unser Team arbeitet rein ehrenamtlich.

Alle Menschen hinter der Bar, am Einlass oder in der Organisation engagieren sich in ihrer Freizeit neben Studium, Ausbildung oder Beruf.

Wir bitten euch, dies anzuerkennen und wertzuschätzen.

Wenn mal etwas nicht 100 % klappt, denkt daran: Wir sind kein professioneller Gastro-Betrieb, sondern ein von Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst verwalteter Verein.

Respekt gilt auch gegenüber unserem Team und den Räumlichkeiten.

Unser gemeinsames Ziel

Wir wollen eine Party, auf der:

  • Menschen frei tanzen können
  • Freundschaften entstehen
  • Vielfalt gefeiert wird
  • sich alle sicher fühlen
  • wir generationenübergreifend uns Vernetzen

Das schaffen wir nur gemeinsam.

Danke, dass ihr Teil davon seid 💛

euer NoDifference! Team